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Island 2016

Island ist nach dem Vereinigten Königreich – der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat Europas. Die Hauptinsel ist die größte Vulkaninsel der Erde und befindet sich knapp südlich des nördlichen Polarkreises.
Die Landschaft ist durch Vulkanismus und Wasserreichtum geprägt. So gibt es zahlreiche, zum Teil aktive Vulkane, Flüsse, Seen und Wasserfälle. Darunter ist mit dem Dettifoss der energiereichste Wasserfall Europas, gemessen am Wasservolumen pro Sekunde × Fallhöhe. Das Isländische Hochland im Zentrum der Insel bildet eine Periglazial-Wüste und ist nahezu unbewohnt. Eine Vielzahl von Gletschern prägen das Gesicht der Insel.

Die Küstenlinie ist im Bereich der isländischen Fjorde stark zerfurcht. Neben der Hauptinsel gibt es eine Reihe kleinerer Inseln. Island ist relativ dünn besiedelt: Auf 40 km² befinden sich im Schnitt zwei bis vier Häuser.

Tingvellir als traditioneller Versammlungsort des Althing wurde 1928 zum Nationalpark und 2004 zum Weltkulturerbe erklärt. Die Stätte gehört zu dem bei Besuchern beliebten Golden Circle, einer Tagestour, die einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Islands abdeckt. Neben Þingvellir werden auf dieser Tagestour der Wasserfall Gullfoss und das Geothermalgebiet in Haukadalur (Südisland) mit seinen Geysiren besucht. Neben Þingvellir verfügt Island über drei weitere Nationalparks. In Westisland, nahe der Hauptstadt Reykjavík, liegt der Snæfellsjökull-Nationalpark am gleichnamigen Gletschervulkan, im Süden der Vatnajökull-Nationalpark und im Nordosten der Jökulsárgljúfur-Nationalpark.

Ähnlich wie die Welt im mythischen Bericht der Edda wurde die Insel Island durch die Elemente Feuer und Eis, d. h. durch Gletscher und Vulkane aufgebaut. Die verschiedensten vulkanischen Erscheinungen lassen sich am Mývatn-See rund um den nördlichen Zentralvulkan Krafla oder auch an dem im Süden gelegenen berühmten Vulkan Hekla beobachten. Die bekanntesten großen Gletscherschilde Islands, die auch mit Motorschlitten und Jeeps befahrbar sind, bilden der Langjökull, der Vatnajökull und der Mýrdalsjökull.

Das Hochland von Island gilt als sehenswürdig. Man kann es z. B. auf den Hochlandpisten Kjalvegur, Kaldidalur oder Sprengisandur überqueren und hat dabei einen Blick auf die verschiedensten Arten von Gletschern. Die Hochtemperaturgebiete von Landmannalaugar und den Kerlingarfjöll sind bekannt für das bunte Gestein ihrer Berge. Auch die Gebiete der Westfjorde und der Ostfjorde, die sich tief in bergiges Land einschneiden, laden zu Wanderungen ein. Im Winter kann man bei Ísafjörður und Neskaupstaður skifahren.

An zahlreichen Orten kann man außerdem Vögel beobachten wie z. B. am Mývatn-See oder auf Vogelfelsen wie dem Látrabjarg in den Westfjorden. Im östlichen Hochland leben Rentiere frei auf den Hochebenen. Polarfüchse leben im ganzen Land, besonders viele rund um den Berg Ingólfsjall im Süden von Island. Walbeobachtungen sind v. a. von Reykjavík und Húsavík aus möglich.

Auch die Hauptstadt Reykjavík hat neben einem lebhaften Kulturleben mit vielen Museen (s. dort) zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie z. B. die Insel Viðey oder das Höfði-Haus, in dem sich Ronald Reagan und Michail Gorbatschow trafen, zu bieten.

Quelle: Wikipedia

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